Zigaretten und Männer – Wer raucht, stirbt früher!
Zigaretten und Männer – Wer raucht, stirbt früher!
Männergesundheit und Rauchen passen nicht zueinander. Mundgeruch, morgendlicher Auswurf, Parodontose und gelbe Finger sind zudem alles andere als sexy.
Mittlerweile ist die Datenlage eindeutig, dass Rauchen für die meisten Erkrankungen einen maßgeblichen Risikofaktor darstellt. Dies gibt inzwischen sogar die Zigarettenindustrie zu. Die Risikofeststellung gilt nicht nur für Tumoren, sondern auch für die Potenz oder Fruchtbarkeit. In Europa sind bei Männern pro Jahr ca. 250000 Todesfälle mehr oder weniger mit dem Rauchen in Zusammenhang zu bringen.
Nikotin ist ein Nervengift und führt unmittelbar zur Gefäßverengung in allen gut durchbluteten Organen. Außerdem entsteht Kohlenmonoxid (= CO), was die Sauerstoffversorgung zusätzlich behindert und das Blut dicker macht. Kondensate und so genannte Teerstoffe schädigen die Bronchialschleimhaut und die Leber. Sie wirken direkt krebsfördernd. Dabei besteht kein Unterschied zwischen normalen und „Light“-Zigaretten.
Ein weiterer bedenkenswerter Aspekt sind die sinnlosen Kosten. 20 Zigaretten pro Tag bedeuten ca. 3 Euro x 365 = 1095 Euro pro Jahr: Genügend Geld, um 2 Wochen in Urlaub zu fahren. Die beste Vorsorge gegen Männerkrankheiten und für ein gesundes Altern betreibt man, wenn man grundsätzlich auf das Rauchen verzichtet bzw. kompromisslos damit aufhört.
Relativ erhöhtes Erkrankungsrisiko eines Rauchers (20 Zigaretten/täglich) gegenüber einem Nichtraucher im Hinblick auf folgende Krankheiten
- Lungenkrebs - 15fach
- Bronchitis - 15fach
- Speiseröhrenkrebs - 7fach
- Blasenkrebs - 5fach
- Gefäßerkrankungen allgemein - 5fach
- Schlaganfall - 3fach
- Impotenz - 3fach
- Bauchspeicheldrüsenkrebs - 2,5fach
- Nierenkrebs - 2fach