Hormone: "Jungbrunnen" und Katalysator
Substitution mit Testosteron: Risiko Prostata!
Bei Männern mit (eventuell noch unentdecktem) Prostatakrebs kann Testosteron das Krebswachstum beschleunigen. Der so genannte PSA-Wert (Prostata Spezifisches Antigen) im Blut zeigt dabei krankhafte Veränderungen der Prostata an. Unter Testosteron-Substitutionstherapie vergrößert sich das Prostata-Volumen und die PSA-Werte steigen an. Unabhängig von einem Anstieg beider Werte vergrößert sich die Prostata bei Männern mit Unterfunktion der Keimdrüsen nicht über das normale Altersmaß hinaus, ebenso bleiben die PSA-Werte im altersspezifischen Normbereich. Dennoch müssen PSA- und transrektale Ultraschallkontrollen sowie die digitorektale Untersuchung von Prostatagröße, -oberfläche und -konsistenz Bestandteile der Routinekontrollen unter Testosteron-Therapie sein!
